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Nonrods erste Erwähnung fällt ins Jahr 1430 damals bezeich- nete man es als Nanrod. 1453 ist es im katzenelnbogischen Landgerichtsbuch als Nonrod auffindbar. Im 16. Jahrhundert sind auch hier, wie in Messbach, die Kalbe von Reinheim be- rechtigt des weiteren die Pfarrerei von Groß-Bieberau. Nonrod gehörte neben Billings, Messbach und Niedernhausen zur Mark Waldhausen. Am Ende des 30jährigen Krieges gehörte es zu den Orten die komplett ausgestorben waren.
Schon sehr früh entdeckte man in Nonrod den Fremdenverkehr, über den Berghof berichten wir an anderer Stelle. Auch heute noch ist Nonrod im Fischbachtal der Ort mit der höchsten Übernachtungsquote. Zwei gern besuchte Gasthäuser stehen für Besucher bereit, beide bieten auch gern genutzte Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Ortschaft hat heute in etwa 120 Einwohner , also ungefähr so viel wie Meßbach, und ist in Form eines Reihendorfes aufgebaut. Für Wanderfreunde ist Nonrod ein gern gesehenes Ziel und auch oft genutzter Ausgangspunkt. Zahlreiche Wege führen durch die heimischen Wälder. Von hier aus lassen sich auch schöne Wanderungen zur Burgruine Rodenstein im Fränkisch-Crumbach Wald unternehmen. Auch der Wanderweg F3 zum Spitzen Stein bietet sich an. Am Ende von Nonrod befindet sich zwei sehr alte imposante große Bauernhöfe. Auf der Nonroder Höhe findet man die Baumgruppe “12 Apostel” - welche leider nicht mehr aus zwölf Bäumen besteht. Am Waldrand findet man einen großen Waldparkplatz welcher sich als Ausgangspunkt für ausgehnte Waldwanderungen anbietet.