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Inmitten des Fischbachtaler Waldes finden wir den Walddistrikt mit Namen “Kernbach”. Der Name “Kernbach” entstammt dem althochdeutschen Wort “Quirnbuoch” und bedeutet nach heutiger Auffassung soviel wie “Buchenwald”. Hier, also mitten im Wald, an einem ausläufer der “Altscheuer” finden wir zwei allein stehende Häuser - der Einheimische spricht von “de Hidde”. Wenn man diesen Ausdruck richtig übersetzt liest sich dies so: “die Hütten”.


Die Entstehung der “Hütten Kernbach” wird zurück datiert mit dem 16. Jahrhundert und steht wohl in Zusammenhang mit dem Schloß Lichtenberg. Einstmalig handelte es sich hierbei um die Behausung und Arbeitsstätte für Köhler und Waldarbeiter. Zeuge hiervon liefert noch eine alte, aufgelassene, Köhlerplatte unterhalb der Kernbacher Hütten. Auch im näheren Waldumfeld finden sich noch derartige Spuren. Die hier ansässigen Köhler waren wohl wichtig für die Versorgung des Schlosses mit Holzkohle.

Im Jahre 1907 erhielt die “Kernbachhütte” bzw. natürlich ihr Inhaber eine Schankkonzession. Diese stand wohl in engem Zusammenhang mit der Schellhaas´chen Hotelerie in Lichtenberg. Das beliebte Ausflugs- bzw. Wanderziel bestand als Gaststätte bis ins Jahr 1965. Heute sind die “Hütten Kernbach” nach wie vor im Wald zu finden und dienen als normale Wohnhäuser.

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